“Der Akkusativ ist für den Dativ der Tod”
Das ist doch die logische Fortführung von “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”. Und wenn wir schon mal dabei sind: “Nominativ, und tot ist der Akkusativ.”
Das ist doch die logische Fortführung von “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”. Und wenn wir schon mal dabei sind: “Nominativ, und tot ist der Akkusativ.”
Heute bin ich über einen neuen Fall gestoßen, bei dem die Schreibweise eingedeutscht werden sollte: Kampagne. Spricht es doch mal laut mit der naheliegendsten Aussprache aus: Kam-pa-gne. Nee, Kampanje müsste es geschrieben werden, wollen wir nicht die Aussprache verunstalten. Ja, das sieht ein bisschen niederländisch aus, aber das ist doch kein Grund gegen eine anpassung [...]
Unser Bundestagspräsident Norbert Lammert hat erneut die Idee aufgegriffen, die deutsche Sprache im Grundgesetz zu verankern. Hoffen wir, dass die dafür nötige Mehrheit zu Stande kommt. via n-tv.de
Mir ist das englische Gegenstück zu Ludwig Reiners Stilfibel in die Hände gefallen: The Elements of Style von William Strunk Jr. und E. B. White. Vigoroius writing is concise. A sentence should contain no unnecessary words, a paragraph no unnecessary sentences, for the same reason that a drawing should have no unnecessary lines and a [...]
Können wir doch noch Hoffnung haben, dass sich das Beamtendeutsch eines besseren besinnt und für Normalbürger verständlich wird? Sprachtrainer in Schreibwerkstätten und Beispieldatenbanken (Idema/Novatec) sollen es richten. Die Ergebnisse sind vielversprechend, wenn auch noch nicht ausreichend nachhaltig. Viele Kommunen sind zudem nicht bereit die Kosten zu tragen, ihren Bürgern den Verwaltungsapparat etwas näher zu bringen. [...]
Die Beta des digitalen Wörterbuches der deutschen Sprache ist schon einige Zeit online, hat sich aber noch vor mir versteckt. Das DWDS läd ein zum stöbern und ist eine nützliche Ergänzung zu Angeboten wie dem Wiktionary.
Ein kleiner Zungenbrecher ist es ja schon, das Unwort des Jahres 2009: betriebsratsverseucht. In der Erklärung der Jury heißt es: Die Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen “stört” zwar viele Unternehmen, sie als “Seuche” zu bezeichnen, ist indes ein zumindest sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen. Weitere hervorgehobene Begriffe sind: “Flüchtlingsbekämpfung” und “intelligente Wirksysteme”, letzteres ist ein Euphemismus [...]
In den Vereinigten Staaten von Amerika hat die American Dialect Society (ADS) das Verb to google (dt. googeln), also den Vorgang mit der Suchmaschine Google zu suchen, zum Wort des Jahrzehnts gewählt. Der tweet, die Bezeichnung für eine Kurznachricht auf twitter wurde Wort des Jahres 2009. via heise.de
Auf gewissen Nachrichtenseiten ist es üblich, Änderungen an bereits veröffentlichten Artikeln mit Update oder Updated zu kennzeichnen. In der selben Situation fielen mir eher spontan Verneuerung und verneuern als Deutsche Entsprechung ein. Was haltet ihr davon?
Die Ergebnisse der 6. Runde (geografische Zuordnung) sind verfügbar. Die derzeit anlaufende 7. Runde beschäftigt sich mit Essen, Tieren, Badelatschen und vielen anderen Redewendungen. Wer ein bisschen Interesse an Dialekten hat und eine Heimatverbundenheit besitzt, sollte den Fragebogen ausfüllen.