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Viele Agenturen verwenden Englische Stellenbezeichnungen in Anzeigen, weil es besser klingt. Das führt aber oft dazu, dass mögliche Bewerber abgeschreckt werden. Mehr darüber im Artikel “Verwirrende Anglizismen: Englische Berufsnamen nerven viele” auf rp-online.de.
Ach, wenn doch alle so direkt und verständlich schrieben: “Wir haben im App Store mehr als 250.000 Apps. Wir brauchen keine Furz-Apps mehr. Wenn deine App nichts Nützliches kann oder nicht in irgendeiner Form dauerhafte Unterhaltung bietet, wird sie möglicherweise nicht zugelassen.” via Kommentar auf FTD: Lucy Kellaway – Die veräppeln uns Siehe auch: Apple [...]
Die Deutsche Bahn hat angekündigt, einige englischsprachige Begriffe durch verständliche deutsche Wörter zu ersetzen. Service-Point, Kiss&Ride, Call-a-bike und Counter sollen wieder deutsch werden. Vorschläge können bei der Süddeutschen Zeitung eingereicht werden. Bericht in der SZ via n-tv.de.
Der Langenscheidt Verlag hat als Jugendwort des Jahres 2009 den Begriff hartzen, ein umgangssprachliche Ausdruck für arbeitslos sein, gekürt. Die Plätze im Überblick: hartzen – arbeitslos sein bam – cool Bankster – Bankangestellter, der in der Finanzkrise spekulative Geschäfte macht Rudelgucken – “Public Viewing” (wobei nicht die öffentliche Aufbahrung eines Leichnams (englische Entsprechung), sondern: gemeinsam, [...]
Das Presseportal der Polizei NRW ist eine gute Anlaufstelle, wenn man wissen möchte, warum denn gestern dort oder da eine Menge Einsatzfahrzeuge vorbeigefahren sind. Sehr löblich auch die Bezeichnung Inhaltsverzeichnis als deutsche Entsprechung der englischen “Sitemap”. Die Übertragung des Begriffes Inhaltsverzeichnis aus dem Buch auf eine Webpräsenz [1] ist sehr gelungen. [1] An dieser Stelle [...]
RP-Online berichtet über die Anzeige eines Restaurants; gesucht war ein WC-Manager – klarer Fall von Euphemismus (Hehlwort). Das Wort Manager hat aktuell ja einiges von seinem vorteilhaften Klang und Glanz eingebüßt. Dennoch findet es sich regelmäßig in Postenbezeichnungen wie (Key-)Account-Manager (Kundenbetreuer), Facility-Manager (Hausmeister) oder Case-Manager (Fall- oder Sachbearbeiter). Bitte, wenn wir schon beschönigende Begriffe verwenden [...]
Auf meiner letzten Reise durch das Wunderland Deutsch begegnete ich einem Wegweiser, der mich zu den Szenesprachenwikingern führte. Auf dem dortigen Markt wird das Wort beschlauen angeboten, von dem ich ein Exemplar erstehe, um es euch vorstellen zu können: sich mit einem (bestimmten) Thema lernend näher befassen oder von jemandem belehrt werden Im Grunde ersetzt [...]
Beim stöbern im Szenesprachewiki bin ich auf das Wort backupen gestoßen. Die Bedeutung, eine Sicherungskopie digitaler Daten anzulegen, ist mir durchaus geläufig, doch stößt mir das Wort jedesmal, wenn ich es in deutschem Zusammenhang lese, böse auf. Wenn schon eingedeutscht, muss es zum Mindesten backuppen lauten, sonst liest es jeder Drittklässler als “Back-Hupen”. Aber warum [...]
Ein interessantes, neues Wort, auf das ich heute gestoßen bin, ist nachvollen. Hier der Wortlaut: Unsere Leser fragten anfangs häufig nach dem Wämeschutzgesetz und meinten das neue Wärmegesetz. Auch verwechseln manche das Wärmegesetz 2009 mit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009). Dieses Missverständnis kann man leicht nachvollen: [...] Quelle: M. Tuschinski: Kurzinfo Wärmegesetz, S. 7 Die sonst [...]