Neue Wörter und der Duden

Der Artikel gibt einen kleinen geschichtlichen Einblick in den Duden und die gesamtdeutsche Rechtschreibung. Der erste Duden kam zum Beispiel mit 27.000 Wörtern aus, heute sind es 135.000.

rp-online.de – Neue Wörter für den Duden: Wie die deutsche Sprache wuchert

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via heise.de

Atlas der deutschen Alltagssprache: 8. Runde

Die siebte Umfrage-Runde zum Atlas der deutschen Alltagssprache ist beendet und ausgewertet, die achte Runde steht zur Teilnahme bereit.

In den Ergebnissen der siebten Runde ist eine sehr klare räumliche Aufteilung bei der Zeitangabe 10:15 festzustellen.

Wer etwas Interesse an Sprache und Dialekte hat, kann anonym an der achten Runde teilnehmen.

Ramsauer will die deutsche Sprache retten

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Erhalt und die Pflege der deutschen Sprache einzutreten. Er legt seinen Mitarbeitern nahe, besonders auf Anglizismen zu verzichten.
Ein Ministerium hat durchaus den Einfluss, einige neue Wörter zu prägen und ich wünsche Herrn Ramsauer und seinen Getreuen dabei viel Erfolg und gute Einfälle.

via n-tv.de

Wort des Jahres 2010: Wutbürger

Häufig ist mir das Wort Wutbürger dieses Jahr nicht begegnet. Nichtdestotrotz kürt es die Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2010.

Auf Wikipedia gibt es unter “Wort des Jahres” eine schöne Zusammenstellung sprachlicher Auszeichnungen, auch aus anderen deutschsprachigen Regionen wie der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.

via n-tv.de

Englische Berufsbezeichnungen

Viele Agenturen verwenden Englische Stellenbezeichnungen in Anzeigen, weil es besser klingt. Das führt aber oft dazu, dass mögliche Bewerber abgeschreckt werden. Mehr darüber im Artikel “Verwirrende Anglizismen: Englische Berufsnamen nerven viele” auf rp-online.de.

Jugendwort des Jahres 2010: Niveaulimbo

Pressemeldung:

„Niveaulimbo“ ist das Jugendwort des Jahres 2010. Beeindruckt hat die diesjährige Jury, die trotz ihrer äußerst heterogenen Besetzung ihre Entscheidung einstimmig getroffen hat, die Zusammensetzung der beiden Begriffe „Niveau“ und „Limbo“ zu einem neuen selbstständigen Wort mit einer völlig anderen Bedeutung. Mit der Neuschöpfung „Niveaulimbo“ bezeichnen die Jugendlichen ein „ständiges Absinken des Niveaus“, vor allem in Bezug auf aktuelle TV-Formate, aus dem Ruder laufende Partys und sinnlose Gespräche. Die Jury begründete ihre Wahl mit der Aussage, dass durch „Niveaulimbo“ die gegenwärtige Entwicklung der TV-Landschaft im Hinblick auf ihre Unterhaltungsformate von den Jugendlichen kritisch beäugt und entsprechend kommentiert wird. Ferner befand vor allem die jugendliche Jury, „dass der Begriff in vielen Bereichen einsetzbar ist, wie auch eine Vielzahl so genannter „Niveaulimbo“-Gruppen auf Facebook oder StudiVZ aktuell zeigt.“ Bereits zum dritten Mal rief der Langenscheidt Verlag in Kooperation mit der Jugendzeitschrift SPIESSER und dem Social Network MySpace zur Wahl „Jugendwort des Jahres“ auf.

Damit erhält das Wort Niveau eine erhöhte Aufmerksamkeit, die wir gleich dazu nutzen sollten, die Schreibweise anzupassen: Niwo. Schließlich haben wir Deutschen es auch erfolgreich geschafft den Shawl als Schal einzudeutschen.

Quellen:

Neuwort: vergenauern

Es fehlt offensichtlich noch ein gutes deutsches Wort für das Fremdwort präzisieren. Die im Wiktionary vorgeschlagenen Synonyme konkretisieren (selbst Fremdwort) und verdeutlichen sind nicht treffend. Mein Vorschlag hierzu ist vergenauern.

Apple schreibt verständlich

Ach, wenn doch alle so direkt und verständlich schrieben:

“Wir haben im App Store mehr als 250.000 Apps. Wir brauchen keine Furz-Apps mehr. Wenn deine App nichts Nützliches kann oder nicht in irgendeiner Form dauerhafte Unterhaltung bietet, wird sie möglicherweise nicht zugelassen.”

via Kommentar auf FTD: Lucy Kellaway – Die veräppeln uns

Siehe auch: Apple in “ausländische Firmen duzen uns

“Der Akkusativ ist für den Dativ der Tod”

Das ist doch die logische Fortführung von “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”.

Und wenn wir schon mal dabei sind: “Nominativ, und tot ist der Akkusativ.”